Das einzige Haarprodukt, das ich noch «fertig» kaufe

Ich bin am Reduzieren. Nicht nur bei den Kleidern, generell möchte ich mit weniger leben. Weil ich gemerkt habe, dass mich mehr nicht mehr glücklich macht. Bei den Kleidern habe ich diesen Prozess schon länger abgeschlossen. Aktuell bin ich dabei, meine Haarpflegeroutine soweit es geht zu reduzieren.

Wie die Haarpflege sich über die Jahre verändert hat

Früher war die Haarpflege einfach. Wenn die Haare schmutzig waren, wurde der Ansatz vorsichtig mit etwas Seife gewaschen. Die Spitzen wurden ausgelassen, diese wurden dafür täglich vorsichtig gebürstet, mit Ölen genährt und massiert.

Wo sind wir nun gelandet? Inzwischen gibt es einen Jungle aus Haarprodukten, niemand weiss mehr so genau, was er oder sie eigentlich verwenden soll.

Und genau deshalb habe ich versucht, meine Haarpflegeroutine soweit es geht zu reduzieren.

Haarpflegeroutine reduzieren – was brauchen Haare wirklich?

Der beste Weg um herauszufinden, was es wirklich braucht, ist meiner Meinung nach der, alles wegzunehmen und von vorne zu beginnen.

Und genau das habe ich gemacht. No-Poo habe ich vor Jahren ausprobiert. Das war nichts für mich. Also habe ich langsam wieder begonnen, Produkte dazu zu nehmen. Inzwischen bin ich bei einer Routine angekommen, die absolut perfekt ist für mich.

Shampoonieren

Um meine Haare zu shampoonieren, verwende ich Dr. Bronner Seife und mische sie mit Kokosmilch. Das ist ein perfektes, einfaches DIY-Shampoo für feines Haar.

Pflegen

Für die Haarpflege verwende ich immer den gleichen Conditioner, das einzige Produkt, das ich nicht selber herstelle oder mische. Für die Pflege der Kopfhaut oder eine intensivere Pflege, gebe ich Öl auf den Ansatz oder die ganzen Haare und lasse es über Nacht einwirken. Zudem verwende ich auch gerne frisches Aloe Vera-Gel, um meinem Haar Nährstoffe zu schenken. Das Gel reibe ich auf die Kopfhaut und spüle es nicht aus.

Stylen

Für das Styling verwende ich nur ein Produkt – selbstgemachtes Gel aus Leinsamen. Wenn meine Haare zusätzlich Glanz brauchen, gebe ich etwas Arganöl in die Spitzen.

Conditioner – das einzige Haarprodukt, das ich nicht selber mische

Ich habe wirklich schon oft probiert, Conditioner selber zu machen. Aber er ist immer entweder zu ölig oder er pflegt meine Haare nicht richtig.

Conditioner ist das einzige Produkt, das ich mir immer kaufe und nicht selber mache. Auch wechsle ich ihn nicht so schnell. Ich verwende seit längerem diesen Conditioner von Korres, der die Kraft aus Leinsamen und Mandeln nutzt und meine Haare ohne schädliche Inhaltsstoffe gut pflegt. Erhältlich ist er im Onlineshop von douglas.

Fazit – Meine aktuelle, reduzierte Haarpflegeroutine

Wenn auch du Lust hast, deine Haarpflege zukünftig natürlicher und Cleaner zu gestalten, empfehle ich dir als ersten Schritt auf Pflanzenkosmetik zu wechseln. Douglas hat inzwischen eine tolle Auswahl an natürlichen Produkten.

Als zweiten Schritt kannst du einige deiner Produkte durch DIY Rezepte ersetzen. Conditioner und allenfalls eine Haarmaske solltest du dir meiner Meinung nach aber von einer hochwertigen Naturkosmetik-Marke gönnen, deine Haare werden es dir danken.

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