Travel Tipps: Reims und Champagne

Wer mich auf Instagram verfolgt, hat sicherlich mitbekommen, dass wir das letzte Wochenende in der Champagne verbracht haben. Champagner war schon immer eine Delikatesse für mich und ein Besuch in dessen Heimatort daher ein Muss!

Da ich vor meiner Abreise ganz viele erstaunte Blicke dafür kassiert habe, hier nochmals der Champagner-Fact No 1:

„Champagner ist nicht irgendein Getränk, das sprudelt. Champagner darf nur dann so genannt werden, wenn er in der Champagne, ein Gebiet oberhalb Paris, produziert wurde. Egal wo auf der Welt du also Champagner trinkst, er wurde in der Champagne produziert.“

Genug der Besserwisserei. Die Champagne ist eine wunderschöne Gegend, die neben Champagner-Testings auch wunderschöne Landschaften, gutes Essen und eine spannende Geschichte bietet.

Die Anfahrt aus der Schweiz

Da wir zu dritt aus der Schweiz nach Reims gereist sind, haben wir uns für die Fahrt mit dem Auto entschieden. Von Zürich aus sind es etwas mehr als 500 Kilometer, für die wir mit Pausen ungefähr 6 Stunden brauchten.

Trotz Osterwochenende hatten wir keinen Stau und die Autobahnen waren sehr gut befahrbar. Das Benzin hat uns gut 200 Franken gekostet und die Autobahngebühren hin und zurück ca. 50 Euro. Alles in allem sind wir mit dem Auto also relativ günstig gereist.

Shopping und Reims

Am ersten Tag haben wir das Städchen Reims erkunden. Es ist nicht gross und trotzdem gibt es einiges zu sehen. Meine beiden Highlights waren einerseits die wunderschöne Kathedrale und andererseits ein toller Vintage-Shop. Ein Tag lässt es sich locker in Reims verweilen, es gibt neben den Sehenswürdigkeiten eine Galerie Lafayette, die klassischen Marken wie H&M und Zara, kleinere Läden und schöne Kaffees.

Mad Vintage Paris

Ein supercooler Vintage-Laden. Ich habe mir eine Fake-Fur Jacke für 40 Euro und ein kurzer Velvet-Bluson für 15 Euro gekauft. Meine Freundin Debbie hat eine coole Jeans-Jacke für 30 Euro gefunden.

Der ganze Laden ist extrem aufgeräumt, hübsch und hat ganz viele versteckte Schätzchen! Hier geht’s zu Mad Vintage Paris.

Kathedrale Notre-Dame von Reims

Eine der architektonisch bedeutendsten Kirchen Frankreich. In dieser Kirche wurden die Könige Frankreichs gekrönt und sie gehört zum UNESCO-Welterbe. Eine wunderschöne, beeindruckende Kirche, die wirklich sehenswert ist.

Die Unterkunft

Wir haben uns für die vier Tage eine kleine Wohnung in Reims gemietet. Sie war sehr günstig und trotzdem hübsch und praktisch für uns vier. Auf jeden Fall eine Empfehlung!

Hier der Link zum airbnb

Die Besichtigung der Champagner-Häuser

Genug Kultur und Organisation, jetzt geht’s ans Aperölen;) Die erste Champagner-Produktion, die wir besuchten, war das Anwesen unserer Vermieterin. Ein echter Geheimtipp, wie sich herausstellte. Doch auch die grossen Häuser waren sehr beeindruckend. Einzig die Produktion von meinem Lieblingschampagner Veuve Clicquot konnten wir nicht besichtigen, da diese über Ostern geschlossen war.

Übrigens: Die meisten Champagner-Produktionen sind in einer Strasse angesiedelt, der Avenue de Champagne.

Hotte-Schmidt

Als unsere Vermieterin uns fragte, ob wir eine Führung in ihrer Champagner-Produktion machen möchten, trauten wir uns kaum, nein zu sagen. Eine gute Entscheidung, denn der Champagner hat sich als der Beste und die Führung als die informativste gezeigt. Für nur 10 Euro hat uns die Besitzerin 3 Stunden lang alles zum Thema Champagner erzählt und uns sechs Gläser Champagner offeriert.

Fazit: Absolut top!

Möet et Chandon

Natürlich mussten wir dem wohl bekanntesten aller Champagner-Häuser einen Besuch abstatten. Die Atmosphäre war sehr „posh“, die Führung alles in allem eindrucksvoll aber auch ein bisschen eine Massenabfertigung. Für den Preis von 30 Euro haben wir zwei Gläser Champagner und eine ca. 1 stündige Führung durch die Champagner-Keller bekommen.

Fazit: Ok

Pommery

Der Erlebnispark unter den Champagnerhäusern. Schon in der riesigen Eingangshalle gibt es alles Mögliche rund ums Thema Champagner zu besichtigen. Die Führung ist eindrücklich, in den riesigen Kellern wird zwischen all den Champagnerflaschen moderne Kunst ausgestellt. Der Preis liegt ebenfalls bei 30 Euro für ein ca. 1 stündige Führung und zwei Gläser Champagner.

Von aussen ist das Pommery-Haus übrigens wunderschön, wohl das Schönste unter allen Häusern.

Fazit: Sehr gut

Essen und Trinken

Meistens waren wir tagsüber auf den Champagner-Touren unterwegs und haben abends dann zuhause gekocht. Doch einmal hatten wir Lust auswärts zu essen und haben ein absolut geniales Restaurant gefunden.

Le Riad Restaurant Oriental

Am Ostersonntag ein Restaurant zu finden, ist nicht ganz einfach! Glücklicherweise haben wir diese kleine Perle gesehen, die absolut geniales, orientalisches Essen servierte. Sogar Thomas, der sonst fast nur italienisch isst, konnte sich für diese orientalische Küche begeistern:) Das Personal ist extrem freundlich und hat uns einen gelungenen Abend bereitet.

Fazit von unserem Osterwochenende in Reims

Was für ein erlebnisreiches Wochenende! Wer sich an Ostern den Gotthard-Stau antut, ist selber schuld, denn der Norden ist genauso schön. Der Ausflug nach Reims war ein absoluter Traum, auch das Wetter war einfach perfekt. Gutes Essen, feiner Champagner, tolle Ausflüge und eine wunderschöne Landschaft. Und für das ganze Wochenende haben wir – wenn wir meine Einkäufe bei Mad Vintage und in der der Galerie Lafayette wegzählen;) – echt wenig Geld ausgegeben und dafür ganz viel Champagner und eine gute Zeit bekommen. Ein Besuch in Reims würde ich einfach jedem empfehlen!

FacebookTwitterGoogle+
Tags:
1Comment

Post A Comment